Archiv für die Kategorie „Gewächshauszubehör“
Reparaturklebeband für Gewächshausfolien
Wenn die Herbststürme über das Land ziehen, dann kommt es häufig vor, dass Gewächshausfolien reißen. Entweder scheuern sie sich auf oder der Sturm ist einfach zu stark um ihm widerstehen zu können.
Damit die Wärme im Gewächshaus schnell wieder hergestellt werden kann, sollte der Riss möglichst schnell wieder geschlossen werden.
Eine gute Möglichkeit ist es ihn mit breitem Klebeband zu verschließen. Jedoch ist nicht jedes Klebeband gleich gut geeignet. Es ist beim Kauf darauf zu achten, dass es UV-beständig ist.
UV-beständiges Klebeband für Gewächshausfolien gibt es in verschiedenen Breiten. 50, 100 und 200 mm sind die gängigen Größen.
Speziallieferanten bieten die Bänder in transparent oder grün an, damit optisch ein guter Eindruck trotz Reaparatur entsteht.
Auf jeden Fall ist eine Reparatur mit speziellem Klebeband günstiger als neue Folien zu kaufen und man spart sich auch jede Menge Arbeit.
Nach dem Verkleben ist die Folie wieder stabil und kann dem Sturm trotzen.
Gewächshaus mit Steckelementen selber bauen
Wer wenig Geld zur Verfügung hat und doch die Vorzüge eines Gewächshauses haben möchte, der kann mit Steckelementen und Folien sich kostengünstig schnell selber ein Kleingewächshaus, Tomatengewächshaus oder ein Gewächshaus zum Überwintern von Kübelpflanzen selber bauen.
Benötigt werden zum Bau nur eine einfache Holzsäge, ein Zollstock und die Steckelemente, sowie handelübliche Dachlatten und UV-beständige Folie.
Die Steckelemente gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie verbinden die Dachlatten miteinander über die dann die Gewächshausfolie gespannt wird.
Beim Absägen braucht man nicht zu genau arbeiten, weil die Steckverbinder Ungenauigkeiten ausgleichen können. Zur besseren Bodenhaftung werden Endstücke mit Erdspießen angeboten.
Das Gewächshaus hat eine Standdauer von bis zu 10 Jahren. Es kann aber auch nach dem Winter wieder leicht zerlegt und platzsparend aufbewahrt werden.
Pflanzwannen – gut zur Anzucht
Wer das Gewächshaushobby intensiv betreibt, der möchte aus Pflanzensamen auch gerne eigene Pflanzen züchten.
Ideal sind hierfür Pflanzwannen, die auf einem Gerüst oder Rollwagen in Arbeitshöhe angebracht sind.
Sehr nützlich ist auch ein Zwischenboden auf dem der Hobbygärtner seine Werkzeuge und Utelsilien in Greifnähe ablegen kann.
Mit einer beheizbaren Pflanzwanne wird Gärtnern ganzjährig möglich. Die Temperatur sollte allerdings über einen Thermostat regelbar sein.
Der Aufbau einer Pflanzwanne besteht aus zwei ineinander geschachtelten Behältern, die idealerweise aus Aluminium bestehen sollten. Es gibt zwar auch Pflanzwannen mit Kunststoffwannen, der Kunststoff wird aber mit den Jahren brüchig, was bei Aluminium nicht der Fall ist.
Im Bodenbereich sollten Ablaufrillen für überschüssiges Gießwasser vorhanden sein, damit die Staunässe die Pflanzenanzucht nicht gefährdet.
Das aufgesammelte Wasser soll nach unten über ein Ablassventil abfließen können.
Eine Klarsichtabdeckhaube verhindert das Entweichen der Feuchtigkeit nach oben und hält die Wärme in der Pflanzwanne.
Mit einer Pflanzwanne können auch schwierige Pflanzenanzuchten gelingen. Gute Pflanzwannen, die diesen Kriterien entsprechen, sind ab ca. 300 € im Fachhandel erhältlich.
Geschenkidee für Gewächshausgärtner
Wer mit Leib und Seele Gewächshausgärtner ist, dessen Vorlieben sind sichtbar und bekannt. Aber was kann man einem Gewächshausgärtner z.B. zum Geburtstag oder Weihnachten schenken?
Sehr gut geeignet sind Raubvogelaufkleber für das Gewächshaus. Sie sind sehr kostengünstig und deshalb auch als Kindergeschenk für den Gärtner geeignet.
Gemeinsam die Aufkleber dann auf den Glasflächen anzubringen ist noch ein zusätzliches Erlebnis.
Den Vögeln im Garten werden durch Raubvogelaufkleber das Leben verlängert, weil sie nicht mehr gegen das Glas fliegen und sich dabei tötlich verletzen können.
So sind Raubvogelaufkleber nicht nur ein Geschenk, sondern auch Lebensretter. Raubvogelaufkleber gibt es in verschiedenen Größen und auch Raubvogelarten.
Singvögeln im Garten das Leben zu retten bringt für den Gärtner zusätzlichen Nutzen. Sie helfen bei der Schädlingsbekämpfung indem sie Pflanzenschädlinge, aber auch Plagegeister wie Stechmücken, einfach auffressen.
Nicht zuletzt bleibt dem Hobbygärner erspart Vogelleichen beerdigen zu müssen und manchem Jungvogel im Nest bleiben die Vogeleltern erhalten.
Da macht dem Hobbygärtner das Gärtnern in seinem Garten noch mehr Freude und dass soll ja schließlich ein Geschenk bringen.
Dachstutzen – zum Schutz vor Vögeln
Wer ein Gewächshaus in seinem Garten hat, der kennt sicherlich auch Dachstutzen. Hierbei handelt es sich um kleine pfeilartige Gebilde, die auf dem Dach des Gewächshauses montiert werden. Dachstutzen sollten sehr eng aneinander angebracht sein, da durch die Spitzen der Stutzen ein Vogelbesatz verhindert wird.
Dachstutzen sind in sofern nützlich, als das sie den Vögeln keinen Platz bieten sich auf dem Dach seines Gewächshauses niederzulassen. Man kennt ja die Bilder von Treibhäusern, auf denen lange Reihen von Vögeln sitzen und das Dach durch ihren Kot verdrecken. Durch das Anbringen von Dachstutzen ist man hiervor geschützt.
Es gibt die Dachstutzen im Handel passend zu allen Gewächshaus Typen zu kaufen. Die Montage ist einfach und leicht und kann von jedem selbst erledigt werden. Auch preislich stürzt sich niemand mit der Anschaffung in Unkosten, da man für die Dachstutzen einen Preis von 6,- bis 10,- Euro einkalkulieren muss. Für den Schutz vor einem verdreckten Gewächshaus Dach ist eine solche Investition nicht zu hoch.
Lammellenfenster – Luftzirkulation im Gewächshaus
Um eine bessere Luftzirkulation im Gewächshaus zu bekommen, kann man Lammellenfenster anbringen. Hier gibt es Modelle für einen Giebel, wie auch für normale Fensterfronten. Lammellenfenster können geöffnet und geschlossen werden und lassen, durch die vielen Lammellen, schlechte Luft aus dem Gewächshaus heraus strömen und saubere Luft wieder hinein.
Durch Lammellenfenster im Gewächshaus kann eine teure Anlage zur Luftumwälzung gespart werden. Das kann auf natürlichem Weg einfach und kostengünstig erreicht werden. Natürlich ist es trotz allem ratsam, eine kleinere Luftwälzungsanlage zu installieren.
Das Lammellenfenster kann man sich vorstellen wie ein Rollo, welches zum Schutz vor Sonne auf und zu gezogen wird. Genau nach diesem Prinzip wird auch mit einem Lammellenfenster gearbeitet. Durch eine Regelung, die sich im Gewächshaus befindet, können die Lammellen geöffnet oder geschlossen werden. Das kann der Gärtner ganz nach seinen eigenen Wünschen erledigen.
Die Kosten für ein kleines Lammellenfenster liegen ungefähr bei Hundert Euro. Für größere Fenster oder eine Fensterfront muss man natürlich dementsprechend mehr Geld investieren.
Pflanzenhalter im Gewächshaus – Hilfen zur Wuchsrichtung
Unter dem Begriff Pflanzenhalter im Gewächshaus muss man sich kleine Kunststoffschieber vorstellen. Sie sind rechteckig und haben in der Mitte ein Loch. An den langen Seiten befindet sich jeweils eine Ausbuchtung, die dazu dient, den Pflanzenhalter in Aluschienen zu befestigen. Hat man den Pflanzenhalter sicher und fest in der Aluschiene verankert, kann durch das Loch, in der Mitte, ein Seil oder Ähnliches durchgezogen werden, um es mit den Pflanzen zu verbinden.
Ein Pflanzenhalter im Gewächshaus dient dazu, die Wachstumsrichtung zu beeinflussen. Pflanzen ziehen sich generell immer in die Richtung des Lichts. Das kann damit verhindert werden, indem man den Pflanzenhalter versetzt in die andere Richtung anbringt und mit der Pflanze verbindet. Somit kann man erreichen, dass die Blume nicht krumm wächst, sondern eine gerade Form behält.
Auch können mit Pflanzenhaltern im Gewächshaus schwere Pflanzen gehalten werden, die vielleicht schnell umfallen würden. Dadurch bieten sie einen Schutz vor eventuellen Beschädigungen an Blättern oder Blüten. Pflanzenhalter erweisen sich also in vielen Punkten als äußerst nützlich.
Pflanztisch aus Metall – kann im Winter draußen bleiben
Einen Pflanztisch aus Metall im Garten zu haben ist optimal. Er bietet im Frühjahr, Sommer und Herbst eine perfekte Hilfe um Blumen zu pflanzen oder umtopfen und kann sogar im Winter draußen bleiben. Pflanztische aus anderen Materialien, wie zum Beispiel Holz, sollten im Winter geschützt stehen, da durch die kalte und feuchte Luft das Holz sehr schnell morsch wird. Diese Sorgen hat man bei einem Pflanztisch aus Metall nicht.
Pflanzen oder Blumen säen kann man an einem Pflanztisch aus Metall wesentlich leichter. Es handelt sich hier um einen Tisch, der perfekt auf die Körpergröße abgestimmt werden kann. Auf ihm stehen alle notwendigen Utensilien, die man benötigt. Blumentöpfe, Blumenerde, Samen, Gießkanne und sonstige Helfer. Alles hat seinen Platz und erleichtert somit die Arbeit ungemein. Nichts muss mehr getragen werden. Alles ist schonend für den Rücken. Darum ist ein Pflanztisch aus Metall ein perfekter Helfer im Garten.
Wer den Platz hat, sollte auf jeden Fall einen solchen Tisch im Garten haben. Es gibt sie fertig im Handel zu kaufen. Sie können aber auch schnell und einfach selbst gebaut werden. Ganz wie man selber sich das zutraut.
Erdthermometer – wichtig für den richtigen Aussaatzeitpunkt
Wer in seinem Gewächshaus durch Aussähen von Samen Pflanzen züchten will, für den ist ein Erdthermometer eine wichtige Voraussetzung.
Verschiedener Samen benötigt unterschiedliche Bodentemperaturen. Wer den Samen bei zu kalten Temperaturen ausbringt kann nicht mit Erfolgen rechnen. Auch zu warmer Boden führt zu Misserfolgen.
Schade um den guten und bei besonderen Pflanzen auch nicht ganz billigen Samen. Es geht aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Enttäuschung des Hobbygärtners, hat er doch im Geschäft zuerst den Samen ausgesucht und damit Hoffnungen verbunden, die nun bitter enttäuscht wurden.
Ein Erdthermometer kann Abhilfe schaffen und die Anzahl der Enttäuschungen wesentlich reduzieren. Erdthermometer zeichnen die Bodentemperatur mit einem Spieß oder Fühler genau auf und zeigen diese auf einer Skala oder Display zuverlässig an.
Bei Bodenthermometern handelt es sich in der Regel um Bi-Metall-Thermometer. Wer es bequem haben will, der achtet darauf, dass die Temperaturskala nicht senkrecht, sondern waagerecht angebracht ist, damit man von oben drauf sehen und leicht ablesen kann.
Hobbygärtner, die schlecht sehen, sollten sich für eine große Anzeige beim Kauf entscheiden, damit die Temperatur bequem abgelesen werden kann ohne das Thermometer aus dem Boden nehmen oder sich tief herab bücken zu müssen.
Exoten benötigen Wärme zum Keimen.
Wer Samen von Exoten zum Keimen bringen will, der ist manchmal frustriert, weil es ihm nicht zu gelingen scheint.
Kleine Gewächshäuser für die Fensterbank haben direkten Kontakt zur steinernen, kühlen Fensterbank. Das Gewächshaus auf die Heizung zu stellen führt zur Überhitzung. Pflanzensamen sollten aber eher gleichmäßig warm sein, wie es in wärmeren Ländern der Fall ist.
Ideal zur gleichmäßigen Erwärmung des Minigewächshauses sind Heizmatten, die über einen speziellen Temperaturregeler die genaue Keimtemperatur einhalten können.
Die Heizmatte versorgt nicht nur die Pflanze gleichmäßig mit Wärme, es sind auch höhere Boden- und Lufttemperaturen erreichbar. Dies fördert eine gleichmäßige und höhere Luftfeuchtigkeit und verhindert das vorzeitige Austrocknen des Bodens. Außerdem wird der Umfallkrankheit vorgebeugt, die durch zuviel Zugluft entsteht.