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Historische Gewächshäuser
Schon Anfang des 18, Jahrhunderts begannen die Fürsten sich mit Gewächshäusern und Orangerien zu umgeben in denen sie pflanzliche Kostbarkeiten aus den Kolonien hegten und pflegten.
So ist aus alten Zeichnungen aus Kassel ein Bild überliefert in denen gewächshausähnliche Gebäude zusammen mit Annanas eingezeichnet sind.
Die Fürsten konnten mit solchen Exponaten ihre Reichweite und Mächtigkeit im Zeitalter des Absolutismus deutlich machen, genauso wie viele Parks an denen wir uns heute erfreuen in jener Zeit angelegt wurde.
Im Prinzip sind Orangerien Kaltgewächshäuser in denen südländische Pflanzen überwintern konnten. Orangen benötigen Frostfreiheit im Winter, was durch die Orangerien, die es in vielen Parks gab, gewährleistet wurde.
Manche Orangerie ist so groß wie ein ganzer Palast, was die Bedeutung hervorhebt, welche die absolutistischen Herrscher der Botanik gaben.
Was im Gewächshaus anbauen?
Wer zum ersten Mal ein Gewächshaus besitzt, der weiß noch nicht was er im Gewächshaus anbauen kann.
Er kennt weder den richtigen Zeitpunkt der Aussaat noch wie schnell sich die Pflanzen im Gewächshaus entwickeln.
Da ist guter Rat willkommen. Was nützt einem das schönste Gewächshaus, wenn die Pflanzen nicht die versprochenen Ergebnisse zeigen?
Nicht alle Pflanzen fühlen sich in einem Gewächshauis wohl und andere sprießen so stark, dass das Gewächshaus bald wie ein Urwald aussieht, wenn dem nicht entgegen gewirkt wird.
Unkraut und Schädlingen können die Ernte vernichten . Wie kann man es in einem so kleinen Lebensraum bekämpfen ohne selber Nachteile zu haben?
Kakteen im Gewächshaus
Das Gewächshaus ist eine optimale Wachsumgebung für Kakteen in unseren Regionen. Kakteen wachsen überwiegend in trockenen Umgebungen. In Deutschland regnet es viel häufiger als in den Heimatbiotopen.
Das Gewächshaus schützt die Kakteen vor Regengüssen und bietet gleichzeitig bei viel Licht noch die notwendige Wärme.
Da manche Kakteen keinen Vogelkot vertragen ist das Gewächshausdach ein idealer Schutzschild von oben.
Für viele Kakteenarten reicht ein Kaltgewächshaus aus. Hat der Hobbygärtner nur wenige Kakteen, kann er diese auch im Winter ins Haus nehmen, wenn er die Heizung sparen will.
Nörpelglas – Vorteile und Nachteile
Nörpelglas wird hauptsächlich im Gewächshausbau eingesetzt. Bevor es moderne Materialien im Gewächshausbau gab war Nörpelglas die bevorzugte Alternative vor einfachem Fensterscheibenglas.
Nörpelglas ist auf der einen Seite glatt und auf der anderen Seite uneben. Diese Unebenheiten führen zur Brechnung des Lichtes und einer besseren Ausbeute des Lichtstroms als bei Klarglas.
Deshalb ist Nörpelglas einmal fortschrittliches Baumaterial für Gewächshäuser gewesen.
Seitdem neuere Materialien wie Hohlkammerstegplatten erfunden wurden, die auch die Nachteile von Glas aufheben können, nimmt der Anteil der Gewächshäuser mit Nörpelglas stetig ab.
Die Nachteile von Nörpelglas gegenüber modernen Baumaterialien liegen in der geringen Fähigkeit Wärme im Gewächshaus zu behalten und in der Bruchgefahr.
Hohlkammerplatten isolieren durch die eingeschlosssene Luft in den Kammern, während die Wärmeleitfähigkeit von einfachem Glas wesentlich schlechter ist. Sie werden auch nicht gleich zur Gefahrenquelle, wenn der Hobbygärtner einmal mit seiner Hacke irrtümlich dagegen schlagen sollte. Sie splittern nicht und sind auch leichter als Nörpelglas.
Das Gewicht von Nörpelglas verlangt stärkere Profilkonstruktionen, die wiederum die Anschaffungspreise für das Gewächshaus verteuern.
Für Schaugewächshäuser ist Nörpelglas ebenfalls ungeeignet; denn die Besucher wollen einen klaren Blick in das Innere der Gewächshäuser haben.
Temperiertes Haus – für die ganzjährige Nutzung geeignet
Ein temperiertes Haus kann das ganze Jahr über voll genutzt werden. Egal ob im Winter zum Unterstellen von nicht winterfesten Blumen, oder im Frühjahr zum Aussäen von Gemüse oder Blumensamen, wie auch im Sommer für Pflanzen, die nie in die freie Natur gestellt werden dürfen. Es handelt sich also bei einem temperierten Haus um den Alleskönner unter den Gewächshäusern. Wer seinen Garten mit einem Gewächshaus zieren möchte, der sollte sich im Voraus überlegen, welche Art von Blumen er dort unterbringe möchte. Hiernach kann man sich dann bei der Anschaffung richten.
Gärtner die das ganze Jahr über ihr Gewächshaus betreiben oder bewirtschaften möchten, sollten sich in jedem Fall für ein temperiertes Haus entscheiden. Die Kosten sind selbstverständlich auch bei einem solchen Haus nicht günstig, aber mit ihm ist man in der Wahl der Blumen am flexibelsten. Es sollte allerdings schon Licht, Heizung und Lüftung untergebracht sein. Mit den passenden Energiequellen kann man aber auch eine enorme Summe an Kosten wieder einsparen.
Ein temperiertes Haus kann also als Frühbeet im Frühling genutzt werden. Hier kann man Salat aussäen und andere Gemüse so lange züchten, bis sie ins Freie können. Dasselbe gilt natürlich auch für Blumen. Im Sommer bleiben die Gewächse im Treibhaus, die nicht gern in der Natur stehen. Man kann sehr schön eine Palme oder andere tropische Blumen in ein temperiertes Haus stellen. In der Herbst- und Winterzeit stellt man dann alle die Pflanzen in das Gewächshaus, die vor kühlen Temperaturen geschützt werden müssen. Somit ist ein temperiertes Haus das ganze Jahr über im Betrieb.
Geschenkidee für Gewächshausgärtner
Wer mit Leib und Seele Gewächshausgärtner ist, dessen Vorlieben sind sichtbar und bekannt. Aber was kann man einem Gewächshausgärtner z.B. zum Geburtstag oder Weihnachten schenken?
Sehr gut geeignet sind Raubvogelaufkleber für das Gewächshaus. Sie sind sehr kostengünstig und deshalb auch als Kindergeschenk für den Gärtner geeignet.
Gemeinsam die Aufkleber dann auf den Glasflächen anzubringen ist noch ein zusätzliches Erlebnis.
Den Vögeln im Garten werden durch Raubvogelaufkleber das Leben verlängert, weil sie nicht mehr gegen das Glas fliegen und sich dabei tötlich verletzen können.
So sind Raubvogelaufkleber nicht nur ein Geschenk, sondern auch Lebensretter. Raubvogelaufkleber gibt es in verschiedenen Größen und auch Raubvogelarten.
Singvögeln im Garten das Leben zu retten bringt für den Gärtner zusätzlichen Nutzen. Sie helfen bei der Schädlingsbekämpfung indem sie Pflanzenschädlinge, aber auch Plagegeister wie Stechmücken, einfach auffressen.
Nicht zuletzt bleibt dem Hobbygärner erspart Vogelleichen beerdigen zu müssen und manchem Jungvogel im Nest bleiben die Vogeleltern erhalten.
Da macht dem Hobbygärtner das Gärtnern in seinem Garten noch mehr Freude und dass soll ja schließlich ein Geschenk bringen.
Warmhaus – ein Gewächshaus mit maximal 25°C
Ein Warmhaus aber auch Tropenhaus genannt, ist ein Gewächshaus für Blumen mit besonderen Ansprüchen. Hier werden Blumen gelagert oder aufgezogen, die sehr empfindlich bei Temperaturen sind, die eine gewisse Gradzahl unterschreiten. Ein Warmhaus muss eine permanente Temperatur von bis zu 25°C haben. Die Temperatur im Winter kann so eingestellt werden, dass sie sich bei 20°C hält.
Das Warmhaus ist daher besonders gut geeignet, für Menschen, die Liebhaber von tropischen Pflanzen sind. Diese sind oftmals gar nicht für die freie Natur in Deutschland geeignet. Darum müssen solche Pflanzen ganzjährig in einem Warmhaus stehen. Verbringen die Pflanzen das ganze Jahr in gleich bleibenden Temperaturen, so kann man mit einer sehr üppigen Blühzeit rechnen.
Die Kosten für die Errichtung eines Tropenhauses sind schon ein wenig kostspielig. Es handelt sich hier um eine spezielle Isolierverglasung. Häufig wird eine Solaranlage installiert um die Kosten für die Beheizung geringer zu halten. Ansonsten muss man in einem Warmhaus eine Sprühbewässerungsanlage installieren, damit die Pflanzen auch nebelfeucht bewässert werden können. Auch eine Luftumwälzungsanlage darf in einem Warmhaus nicht fehlen. Die Kosten liegen also nicht nur bei ein paar Hundert Euro, sondern deutlich höher. Wer aber eine Vorliebe für die schönen tropischen und subtropischen Pflanzen hat, der nimmt diese gern auf sich.
Als Pflanzen in einem Warmhaus oder Tropenhaus findet man häufig sehr seltene Palmenarten, die man hierzulande nicht überall findet, aber auch viele exotische Blumen und Gewächse.
Gewächshausdächer aus Verbundsicherheitsglas
Wer ein Gewächshaus baut und keine Hohlkammerplatten aus Kunststoff verwenden will, der überlegt sich genau welche Nachteile Glas im Gewächshausbau hat und wie er dem begegnen kann.
Glasgewächshäuser können aus Nörpelglas, einfachem Blankglas oder Verbundsicherheitsglas bestehen.
Verbundsicherheitsglas, abgekürzt auch VSG genannt, besteht aus zwei glatten Glasscheiben, die mit einer Klarsichtfolie von ca. 0,7 cm verklebt sind.
Der Vorteil des Verbundsicherheitsglases liegt darin, dass es bei einem Unfall nicht in Scherben zersplittert, die herabfallend Menschen gefährden, sondern die Folie hält die gesplitterten Stücke zusammen., so dass diese nicht auf den Hobbygärtner herabfallen können.
Vom Sicherheitsaspekt ist Verbundsicherheitsglas zumindest im Dachbereich sehr empfehlenswert. Herabfallende Scherben können Menschen im Nackenbereich so unglücklich treffen, dass sie stecken bleiben oder wichtige Blutgefäße trennen.
Für die Seitenwände kann darauf verzichtet werden, da hier die Verletzungsgefahr für den Hobbygärtner wesentlich geringer ist, weil er doch in sicherer Entfernung zu den Außenwänden seines Gewächshauses arbeitet.
Selbst wenn er hier einmal eine Scheibe zerstört, so fallen die Teile senkrecht in sicherer Entfernung zu ihm auf den Boden, so dass mit schweren Verletzungen nicht gerechnet werden muss.
Kalthaus – ein Gewächshaus mit bis zu maximal 12°C
Ein Kalthaus ist ein Gewächshaus in dem es maximal 12°C sind. Es dient vor allem dazu Pflanzen im Winter einen Schutz zu geben, damit sie in der freien Natur nicht erfrieren. Diese Pflanzen können die hohen Minustemperaturen hierzulande nicht vertragen. Sie würden dem harten Winter zum Opfer fallen und erfrieren. Hierfür kann man ein Kalthaus in seinem Garten errichten und die Kübelpflanzen im Herbst dort hinein stellen. Somit sind sie vor dem Winter geschützt.
Blumen oder Sträucher, die in ein Kalthaus gebracht werden, stammen meist aus dem Mittelmeerraum. Dort gibt es keine gravierenden Temperaturschwankungen, sodass die Pflanzen den Winter nicht überstehen würden. Meist sind es empfindliche Kübelgewächse wie Oleander, Myrte, Olivenbäume oder auch Zitronen oder Orangenbäumchen. Diese müssen im Winter besonders geschützt werden.
Um im nächsten Jahr wieder neu zu blühen oder gar Früchte zu tragen, benötigen sie auch im Winter einer Vegetationspause bei niedrigen Temperaturen. Aus diesem Grund ist ein Kalthaus der geeignete Ort. Die Wände sind so isoliert, dass die Wärme und die extreme Kälte nicht herein können. Gleichbleibende Temperaturen sind sehr wichtig. Sollte es von Nöten sein, kann auch eine Kühlung eingebaut werden. Diese wäre schon eine enorme Hilfe. Temperaturen könnten dann nicht schwanken und wären den ganzen Winter über gleich bleibend.
Anschaffungskosten sind in etwa mit denen eines Gewächshauses gleichzusetzen. Über eventuelle Preise kann man sich aber im Vorfeld informieren, sodass man vor den kleinen Preis Überraschungen geschützt ist.
Vorteile von Aluminiumfundamenten
Jedes Haus, also auch das Gewächshaus , benötigt ein Fundament.
Wer kein Streifen- oder Punktfundament aus Beton gießen will oder darf, der kann auf Aluminiumfundamente zurückgreifen. die einen schnellen Aufbau des Gewächshauses ermöglichen.
Das Aluminiumfundament wird einfach zusammengeschraubt und mit den Bodenankern in den Mutterboden versenkt. Dann kann der Aufbau des Gewächshauses erfolgen.
Aluminiumfundamente eignen sich besonders für kleine Gewächshäuser, dieser können mitsamt dem Fundament ohne Probleme auf frischen Boden im Garten umgesetzt werden, was bei einem Betonfundament undenkbar ist. Auch kann ein Gewächshaus mit Aluminiumfundament bei Mietern mit umziehen.
Es kann auch je nach Sonneneinstrahlung im Frühjahr oder Herbst im Garten so platziert weden, dass es länger in der Sonne steht.
Zum Aufbau eines Aluminiumfundamentes wird außer etwas Werkzeug, das meistens sowieso im Hause ist, nichts benötigt.
Da Aluminium leicht ist, kann der Zusammenbau ohne körperliche Anstrengung erfolgen. Trockenzeit wie bei einem Streifenfundament wird nicht benötigt. Die Montage des Gewächshauses kann unmittelbar an die Fertigstellung des Aluminiumfundamentes erfolgen.
Aluminium ist rostsicher. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass nicht nur der Rahmen aus Aluminium sind, sondern auch die Schrauben, weil diese sonst rosten. Im Notfall können diese auch durch Edelstahlschrauben ausgetauscht werden.