Historische Gewächshäuser

Schon Anfang des 18, Jahrhunderts begannen die Fürsten sich mit Gewächshäusern und Orangerien zu umgeben in denen sie pflanzliche Kostbarkeiten aus den Kolonien hegten und pflegten.

So ist aus alten Zeichnungen aus Kassel ein Bild überliefert in denen gewächshausähnliche Gebäude zusammen mit Annanas eingezeichnet sind.

Die Fürsten konnten mit solchen Exponaten ihre Reichweite und Mächtigkeit im Zeitalter des Absolutismus deutlich machen, genauso wie viele Parks an denen wir uns heute erfreuen in jener Zeit angelegt wurde.

Im Prinzip sind Orangerien Kaltgewächshäuser in denen südländische Pflanzen überwintern konnten. Orangen benötigen Frostfreiheit im Winter, was durch die Orangerien, die es in vielen Parks gab, gewährleistet wurde.

Manche Orangerie ist so groß wie ein ganzer Palast, was die Bedeutung hervorhebt, welche die absolutistischen Herrscher der Botanik gaben.

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