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Archiv für Mai 2010

Pflanzenhalter im Gewächshaus – Hilfen zur Wuchsrichtung

Unter dem Begriff Pflanzenhalter im Gewächshaus muss man sich kleine Kunststoffschieber vorstellen. Sie sind rechteckig und haben in der Mitte ein Loch. An den langen Seiten befindet sich jeweils eine Ausbuchtung, die dazu dient, den Pflanzenhalter in Aluschienen zu befestigen. Hat man den Pflanzenhalter sicher und fest in der Aluschiene verankert, kann durch das Loch, in der Mitte, ein Seil oder Ähnliches durchgezogen werden, um es mit den Pflanzen zu verbinden.

Ein Pflanzenhalter im Gewächshaus dient dazu, die Wachstumsrichtung zu beeinflussen. Pflanzen ziehen sich generell immer in die Richtung des Lichts. Das kann damit verhindert werden, indem man den Pflanzenhalter versetzt in die andere Richtung anbringt und mit der Pflanze verbindet. Somit kann man erreichen, dass die Blume nicht krumm wächst, sondern eine gerade Form behält.

Auch können mit Pflanzenhaltern im Gewächshaus schwere Pflanzen gehalten werden, die vielleicht schnell umfallen würden. Dadurch bieten sie einen Schutz vor eventuellen Beschädigungen an Blättern oder Blüten. Pflanzenhalter erweisen sich also in vielen Punkten als äußerst nützlich.

Bausparen für ein Gewächshaus?

Ein Gewächshaus ist in guter Ausführung nicht ganz billig und da stellt sich schnell die Frage, ob man vielleicht ein Gewächshaus über einen Bausparvertrag finanzieren kann.

Eine entsprechende Anfrage bei der LBS führte zu folgendem Ergebnis:

“die Finanzierung eines Gewächshauses mit einem Bausparvertrag ist leider
nicht möglich, da es sich hierbei nicht um eine anerkannte wohnwirtschaftliche
Verwendung nach dem Bausparkassengesetz handelt.”

Schade!

Windsicherung für Gewächshäuser – zum Schutz vor Auskühlung

Eine Windsicherung für Gewächshäuser wird grundsätzlich nur dann benötigt, wenn das Gewächshaus nicht windgeschützt steht. Dieses sollte allerdings ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung eines Gewächshauses sein. Es ist sehr wichtig ein Gewächshaus vor dem Wind geschützt aufzustellen, da sich ansonsten starke Temperaturschwankungen ergeben können, wenn es permanent im Windkanal steht. Um genau so etwas zu verhindern, muss man dann einen Windschutz anbringen.

Die Windsicherung für Gewächshäuser besteht in den meisten Fällen aus Hohlkammerplatten, die dann um das Gewächshaus herum montiert werden. Dadurch wird die kalte Luft von den Wänden ferngehalten und die Temperaturunterschiede sind nicht so gravierend, wie ohne eine Windsicherung.

Generell sollte man aber schon von Anfang an darauf achten, dass das Gewächshaus geschützt steht. Sollte in einem Garten gar keine Möglichkeit sein, sein Gewächshaus vor Wind geschützt aufzustellen, muss man sich Alternativen überlegen, oder zu einer Windsicherung für Gewächshäuser zurückgreifen. Dadurch entstehen allerdings auch wieder weitere Kosten, die man im Vorfeld schon genauestens mit einplanen sollte.

Gewächshaus Aufstellungsort

Ein Gewächshaus soll die Wärme der Sonnenstrahlen einfangen und speichern. Damit die Wärme die Pflanzen auch noch in der Nacht schützen kann, sollte es möglichst den ganzen Tag in der prallen Sonne stehen. Dann scheint die Sonne abends bis zum Sonnenuntergang und die Wärme hält noch einige Stunden an. Morgens ist die Sonne dann schon recht früh wieder im Gewächshaus wirksam.

Der Aufstellungsort sollte so gewählt sein, dass es keinen Ärger mit der Nachbarschaft gibt. Hierzu sind Grenzabstände einzuhalten. Erfragen kann man diese auf dem zuständigen Bauamt.

Gewächshausdächer reflektieren auch die Sonne. Denken Sie vorher darüber nach wohin diese Reflektionen gelenkt werden. Es ist für die Nachbarn nicht besonders schön, wenn sie auf ihrem Balkon oder der Terrasse sitzen und geblendet werden. Das bedeutet oftmals Ärger.

Das Gewächshaus sollte windgeschützt aufgestellt werden, damit es auch bei einem Sturm stabil stehen bleibt.

Es sollte ein Strom- und Wasseranschluss in der Nähe sein.

Pflanzenleuchten – Wachstumshilfe im Winter

Pflanzenleuchten spenden den Blumen auch in den eher dunkleren Monaten Tageslicht. Dies hilft den Blumen, auch in der Zeit weiter zu wachsen. Sie können punktuell nur auf eine Blume gerichtet werden oder mehrere Pflanzen auf einmal bestrahlen. Pflanzenleuchten gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Sie können als Hängelampen, als Stehlampen oder auch als Solarstecklampen im Handel gekauft werden. Solarstecklampen dienen aber eher als Orientierungslicht und dienen weniger dem Wachstum.

Die Pflanzenleuchten geben die gewünschte Menge an natürlichem Tagelicht an die Blumen ab, die man als Gärtner für nötig hält. Gerade sehr empfindlich Blumen benötigen in den Wintermonaten das Tageslicht. Hier empfiehlt es sich, genau diese Blumen zu bestrahlen. Auch im Gewächshaus können die Pflanzenleuchten angebracht werden. Sollte man über eine Stromversorgung im Gewächshaus verfügen, sollte man auf die hängenden Lampen zurückgreifen. Wer keinen Strom hat, der kann auch die Solarvariante zwischen seinen Pflanzen drapieren.

Mit Pflanzenleuchten ist in jedem Fall auch im Winter die perfekte Lichtabgabe an die Blumen gesichert. Wer seinen Blumen etwas Gutes tun möchte, der sollte über die Anschaffung von Pflanzenleuchten ernsthaft nachdenken.

Gewächshauskauf – Worauf zu achten ist

Wer sich ein Gewächshaus anschaffen will, der findet ein breites Angebot vor. Viele Eindrücke, gemischt mit den eigenen Vorstellungen und Gefühlen können da schon irritieren.

Worauf Sie beim Kauf eines Gewächshauses achten sollten, damit Sie auch später noch an ihrem Gewächshaus Freude haben.

Da stehen im Vordergrund erst einmal praktische Erwägungen. Die Türbreite sollte so groß sein, dass sie bequem mit einer Schubkarre hineinfahren können. Das sind ca. 70 cm.

Die First- und Seitenhöhe sollte mindestens 1,50 m betragen, damit man sich den Kopf nicht anstößt und man auch hochwachsende Pflanzen kultivieren kann.

Die Standfestigkeit ist elementar wichtig. Wenn es im Herbst richtig stürmt, dann wollen Sie doch in Ruhe sitzen bleiben können und nicht ängstlich am Fenster stehen und sich fragen, ob Ihr Gewächshaus auch morgen noch steht.

Das Gewächshaus soll dicht, sein, damit die wertvolle Wärme nicht entweichen kann. Billigen Ausführungen fehlen manchmal die Dichtungen! Wer hier spart und später einmal das Gewächshaus beheizen will, der zahlt später ein Vielfaches an Energiekosten.

Das Fundament sollte aus Aluminium sein. Einige Hersteller sparen hier und liefern Fundamente aus verzinktem Stahlblech, das nach einigen Jahren – natürlich nach Ablauf der Gewährleistungspflicht – anfängt zu rosten.

Der Lieferant sollte auch ein Zubehörkatalog passend zum Gewächshaus anbieten. Einige Lieferanten bieten nur das nackte Gewächshaus an. Da bedeutet für Sie, dass Sie sich nach passendem Zubehör am Markt umschauen müssen. Die Einbauten anderer Hersteller passen aber meistens nicht. Das fördert Fehlkäufe und Verdruss.

  Wenn Sie sich ein Gewächshaus anschaffen wollen, der sollten Sie sich auch vorher schon Gedanken darüber machen wie er das Gewächshaus später nutzen wollen. Hier spielt die Technik eine große Rolle. Ist dazu ein Wasseranschluss sinnvoll? Benötigen Sie einen Stromanschluss?

Gute Informationen bietet hierzu die Fachliteratur. Gewächshauskauf ist kein Spontankauf. Alles will wohl überlegt sein. Erst informieren, dann kaufen. Zwischen erstem Gedanken und Kauf sollten mindestens vier Wochen liegen, da  immer wieder neue Ideen und Informationen auf Sie zukommen, die alle integriert werden müssen, damit Sie auch später Freude an Ihrem Gewächshaus haben.

Pflanztisch aus Metall – kann im Winter draußen bleiben

Einen Pflanztisch aus Metall im Garten zu haben ist optimal. Er bietet im Frühjahr, Sommer und Herbst eine perfekte Hilfe um Blumen zu pflanzen oder umtopfen und kann sogar im Winter draußen bleiben. Pflanztische aus anderen Materialien, wie zum Beispiel Holz, sollten im Winter geschützt stehen, da durch die kalte und feuchte Luft das Holz sehr schnell morsch wird. Diese Sorgen hat man bei einem Pflanztisch aus Metall nicht.

Pflanzen oder Blumen säen kann man an einem Pflanztisch aus Metall wesentlich leichter. Es handelt sich hier um einen Tisch, der perfekt auf die Körpergröße abgestimmt werden kann. Auf ihm stehen alle notwendigen Utensilien, die man benötigt. Blumentöpfe, Blumenerde, Samen, Gießkanne und sonstige Helfer. Alles hat seinen Platz und erleichtert somit die Arbeit ungemein. Nichts muss mehr getragen werden. Alles ist schonend für den Rücken. Darum ist ein Pflanztisch aus Metall ein perfekter Helfer im Garten.

Wer den Platz hat, sollte auf jeden Fall einen solchen Tisch im Garten haben. Es gibt sie fertig im Handel zu kaufen. Sie können aber auch schnell und einfach selbst gebaut werden. Ganz wie man selber sich das zutraut.

Glaspavillons – Wintergartenersatz

Glaspavillons sind schön zum Gärtnern, sie eignen sich aber auch hervorragend als Wintergartenersatz.

In Achteckform mit grünem Aluminiumgestell, Glasscheiben aus Sicherheitsklarsichtglas sehen Sie sogar ganz dekorativ aus und benötigen im Regelfall keine Baugenehmigung.

Die größeren Glaspavillons bieten einer ganzen Sitzgruppe mit Tisch und noch einigen Palmen oder sonstigen hochwachsenden Pflanzen Platz.

So hat der Gartenliebhaber auch noch am Abend oder bereits in den Morgenstunden einen warmen windgeschützten Platz.

Im Winter dient er dazu den frostempfindlichen Kübelpflanzen Schutz zu geben vor der Kälte und eisigen Winden. Allerdings sollte der Glaspavillon von vornherein mit einer Stromversorgung geplant werden. Im Sommer wird sie abends zur Beleuchtung benötigt im Winter zum Betreiben eines Frostschutzwächters.

Bausätze sind so um sie 1300 € zu haben. Hinzu kommen die Kosten für das Fundament und die Inneneinrichtung. Auf jeden Fall ist dies eine kostengünstige Alternative zu einem echten Wintergarten.

Aufblasbares Gewächshaus – Schutz für Kübelpflanzen im Winter

Ein aufblasbares Gewächshaus ist schnell und einfach aufzubauen und bietet im Winter den optimalen Schutz für Kübelpflanzen. Jedes Jahr im Herbst geht es wieder los. Dann werden alle Blumen, die nicht draußen überwintern können, ins Haus geholt. Das ist oft sehr mühsam, da die Kübel nicht nur klein und leicht sind, sondern auch groß und schwer. Hier ist ein aufblasbares Gewächshaus die perfekte Lösung. Innerhalb von wenigen Minuten steht das Haus und die Blumen sind auch bei Schnee und hohen Minustemperaturen geschützt und sicher.

Es handelt sich bei einem aufblasbaren Gewächshaus um Gebilde, welches sehr stark an eine Luftmatratze erinnert. Luftkammern geben dem Gewächshaus seine Form und seinen Halt. Aufgebaut wird es einfach mithilfe einer elektrischen Pumpe, die beim Kauf normalerweise inklusive ist. Dass Ganze dauert bis zu zehn Minuten und schon ist das Winterquartier fertig. Die Kübel werden auf eine Hülle gestellt, in die vorher Schaumstoffplatten gesteckt werden. Es handelt sich hierbei um die gleiche Wirkung, die auch Isoliermatten beim Camping oder Zelten haben. Durch diese Bodenplatte kommt kein Frost an die Pflanzen heran. Mithilfe eines Reißverschlusses werden Bodenplatte und Gewächshaus verbunden.

Hochbeete im Gewächshaus

Wer sein Gewächshaus bepflanzen will, der überlegt sich vorher die Beetgestaltung. Da gibt es zum einen die traditionell am Boden angelegten Beete, die Verbindung mit dem darunter liegenden Erdreich haben, es gibt aber auch Hochbeete. Diese können unterschieden werden in Hochbeete, die mit dem Erdreich verbunden sind und Hochbeete, die keine Verbindung mit dem Erdreich haben.

Bodennahe Beete haben den Vorteil, dass sie viel Platz für die Pflanzen bieten, die nach oben hin kräftig wachsen. Zum Beispiel benötigen Tomaten eine große Raumhöhe, wenn sie reichen Ertrag liefern sollen.

Hochbeete mit Bodenverbindung sind gut zum Anbau von Gemüse. Diese Hochbeetart gibt durch seine Bauart und die verrottenden Pflanzeninhalte Wärme nach oben an die Gemüsepflanzen ab. Gerade in etwas kühleren Nächten ein Vorteil.

Hochbeete ohne Bodenverbindung sind auf Tischen angebracht. Topfpflanzen können hier gut gedeihen und der Platz unter dem Hochbeet kann als Abstellfläche genutzt werden.

Hochbeete sind allgemein für den Hobbygärtner rückenschonend. Sie erlauben leichteres Arbeiten ohne sich bücken zu müssen. Gerade beim Auspikieren kleinster Pflanzen ist ein Hochbeet immer von Vorteil.

Gewächshäuser können komplett mit Hochbeeten ausgestattet sein, es sind aber auch im Kleingärtnerbereich Kombinationen zwischen ebenerdigen Beeten und Hochbeeten sinnvoll. Dann ist man später bei der Auswahl der Pflanzen nicht allzu stark eingeschränkt.

Hochbeete im Gewächshaus sollten so verrottungsfest wie möglich sein. Inzwischen sind Hochbeete aus Edelstahl auf dem Markt, die niemals verrotten. Das spart trotz teurerer Anschaffung später Kosten.