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Archiv für April 2010

Mobiles Gewächshaus- kein Verlust der Pflanzen im Herbst mehr

Jeder der einen Garten hat, kennt das lästige Reinholen der kälte- und frostempfindlichen Pflanzen im Herbst.

Einige sind vielleicht im Laufe des Jahres so groß geworden, dass sie in einem sehr großen und schweren Kübel stehen. Den zu bewegen ist fast unmöglich.

So war es nicht selten dass man nur versuchen konnte seine Pflanze gegen den Winter zu schützen, indem man sie in Folien oder Sackleinen einschlug.

Leider überstanden sie trotzdem oftmals nicht den Winter. Das kann mit einem mobilen Gewächshaus nicht mehr passieren.

Ein mobiles Gewächshaus lässt sich überall dort aufbauen, wo man es haben möchte. Innerhalb von wenigen Minuten ist ein solches Gewächshaus aufgebaut und bietet den Pflanzen den ganzen Winter über Schutz und im Frühling kann es wieder Platz sparend zusammengelegt werden. Somit ist ein mobiles Gewächshaus die optimale Lösung für die Pflanzen.

Ein mobiles Gewächshaus hat ein Iglu ähnliche Form, welches durch ein Aluminium Gestänge einen stabilen Halt bekommt.

Mit nur ein paar wenigen Handgriffen wird eine stabile Folie darüber gelegt und fertig ist das Gewächshaus für den Winter. Ein mobiles Gewächshaus ist also die perfekte Lösung um die Pflanzen vor dem Winter zu schützen.

Folien Gewächshaus- super für Einsteiger

Bei einem Folien Gewächshaus handelt es sich, ganz einfach ausgedrückt, um eine Folie, die über ein Eisengerüst gelegt wurde. Das klingt vielleicht einfach und unprofessionell, ist es aber nicht. Ein Folien Gewächshaus ist durch den sehr günstigen Preis, einfach perfekt für den Einstieg als Hobbygärtner geeignet.

Ein Folien Gewächshaus besitzt keine eigene Isolierung oder eine Heizung, daher bauen es viele Gärtner in den kalten Monaten ab und im Frühling, wenn die Aussaat beginnt, wieder auf. Wem das zu viel Arbeit ist, der kann sein Gewächshaus auch ohne Probleme nachrüsten und ein Heizelement oder eine Isolierung nachträglich einbauen. Jedoch sollte jedem von Anfang an bewusst sein, dass ein Folien Gewächshaus nicht ein Leben lang hält, sondern wenn es das ganze Jahr über draußen ist, in der Regel bis zu zwei Jahre lang.

Folien Gewächshäuser gibt es heute schon überall zu kaufen, sei es im Internet oder in allen Baumärkten. Auch ein selber bauen des eigenen Gewächshauses ist möglich. Je nachdem wie geschickt man handwerklich ist, kann man auf die verschiedenen Möglichkeiten zurückgreifen. Bei der Folie handelt es sich um eine reißfeste und gewebeverstärkte Folie, die schon Wind und Wetter aushält, so dass die Pflanzen auch gut geschützt sind.

Gewächshaus Pflanzen – Gemüse und Blumen alles ist möglich

Wer zu Hause ein Gewächshaus hat, der nutzt es in den meisten Fällen zum anbauen von Gemüse und zum überwintern von empfindlichen Pflanzen. In einem Gewächshaus lassen sich viele verschiedene Gewächshaus Pflanzen aussäen, allerdings gibt es auch Sorten, wie zum Beispiel Zucchini, die in freier Natur wesentlich besser wachsen.

Unter dem Begriff Gewächshaus Pflanzen versteht die Großzahl von Hobbygärtnern, verschiedene Gemüse Sorten, wie zum Beispiel Paprika, Tomate, Gurke und Aubergine. Es lassen sich aber auch hervorragend Melonen und Physalis in einem Gewächshaus anpflanzen. Diese  Sorten lieben es nämlich auch schön warm und feucht, um gut gedeihen zu können. Ebenfalls zu den Gewächshaus Pflanzen zählen die unterschiedlichsten Salate. Hierzu gehören unter anderem Feldsalat, Pflücksalat und auch Kopfsalat. Wieder andere Gärtner haben in ihrem Gewächshaus die gesamte Palette an Kräutern stehen, die sie dann frisch pflücken können, wenn man sie zum Kochen benötigt.

Gewächshaus Pflanzen lassen sich also nicht genau definieren. Jeder möchte andere Pflanzen in seinem Treibhaus haben. Generell lässt sich aber sagen, dass Obst und Gemüse in einem Treibhauseffekt sehr gut gedeihen und man dann auch fast ganzjährig seine Freude an frischen Zutaten hat. Aber auch Blumensetzlinge oder sehr empfindliche Blumen können in einem Gewächshaus gelagert und gezüchtet werden.

Gewächshaus Wandregale

Aus wirtschaftlichen Gründen (Bau- und Unterhaltungskosten) ist die Grundfläche meistens gering. Von dieser wenigen Grundfläche geht dann zumindest noch eine Wegfläche ab, damit der Hobbygärtner alle seine Pflanzen erreichen kann.

Weil die Grundfläche nicht vermehrbar ist, weichen Gärtner auf Wandregale aus, die am Ständerwerk des Gewächshauses befestigt werden.

So können Pflanzen in Töpfen auf den Wandregalen positioniert werden und profitieren auch noch vom Gewächshausklima.

Wandregale haben meistens eine Länge von 120 cm und Tiefen zwischen 20-30 cm. Breitere Wandregale machen keinen Sinn, weil das Gewicht sonst zu groß und das Wandregal instabil wird.

Einige Anbieter haben abklappbare Wandregale im Angebot.  Bei diesen Regalen lassen sich Ketten aushängen und dann klappt das Regal, wenn es nicht benutzt wird nach unten weg. Es bleibt aber an der Wand hängen, so dass es keinen separaten Stauraum benötigt.

So behindert es auch nicht, wenn im Gewächshaus Grabarbeiten anfallen, weil der Hobbygärtner nicht mer an dem vorstehenden Wandregal anstoßen kann.

Wandregale bestehen meistens aus einem leichten Gitternetzwerk, so dass überflüssiges Gießwasser nach unten hin ablaufen kann.

Gelbe Leimfallen

Wenn etwas wächst und gedeit, dann wollen alle daran Teil haben. Schnell muss sich der Hobbygärtner der Schädlinge entledigen, die seine in mühevoller  Arbeit großgezogenen Pflänzchen fressen wollen.

Blattläuse saugen die Pflanzensaft aus den Blättern und schädigen die Pflanze in ihrer Nahrungsversorgung.

Weiße Fliegen und Trauermücken warten nur auf das sprießende Grün im Gewächshaus.

Hobbygärtner bauen Pflanzen nicht nur deshalb an, weil sie sich selber versorgen wollen und Freude am beobachtabren Wachstum haben, viele von ihnen wollen wissen was sie essen.

Sie wollen vor allen Dingen gesund leben und biologisch ohne Chemie gärtnern.

Insektizide und Pesitzide und die mit ihren Rückständen behafteten Risiken wollen sie vermeiden oder trauen sich auch nicht die richtige Dosierung zu.

Statt Schädlinge zu jagen ist es besser sie zu locken. Insekten gehen auf die gelbe Farbe. Das Insektenauge scheint darauf programmiert zu sein.

Die Insekten fliegen darauf zu wie die “Motten ans Licht”. Ist die gelbe Farbtafel mit einem zähen Leim bestrichen, dann bleiben sie daran hängen und können sich nicht mehr vom Leim lösen.

Im Prinzip kann jeder Gärtneer sich selber eine solche Leimfalle bauen. Leichter ist es aber sie fertig zu kaufen. Zehn solcher Insektenfallen sind um die 4 € zu haben und reichen für ein ganzes Jahr in einem Hobbygewächshaus gut aus.

Vorräte sollte man sich aber nicht anschaffen, auch wenn der Preis noch so günstig erscheint, da der Leim altert und dann nicht mehr seine volle Wirkung zeigt.

Glasklemmen als Ersatzteile kaufen

Glasklemmen können brechen oder beim Sturm mit aus der Halterung gerissen werden.  Wer in einer windigen Gegend wohnt möchte vielleicht seine Glasflächen zusätzlich mit Glasklemmern versehen, damit das Gewächshaus den Stürmen besser Stand halten kann.

Wenn die mit dem Gewächshaus mitgelieferten Glasklemmen dafür nicht ausreichen, dann kann sich de Gartenfreund Ersatzklemmen besorgen.

Glasklemmen aus Edelstahl sind sehr zu empfehlen, weil sie nicht rosten können und auch ihre Elastizität über lange Zeiträume erhalten.

Es ist ratsam immer mehr Klemmen zu kaufen als aktuell benötigt werden, damit man auch am Wochenende, wenn die Händler geschlossen haben, ausgedrückte Hohlkammerflächen wieder sicher befestigen kann.

Glasklemmen werden im Handel für Hobbygärtner in Verpackungsgrößen von 25 Stück mit einem Verkaufspreis von ca. 5 €uro angeboten.

Da lohnt es sich nicht an den Klemmen zu sparen und ein Eindrücken oder Wegfliegen der Hohlkammerplatten oder Zerbrechen von Glasflächen zu riskieren.

Glasklemmen gibt es in verschiedenen Stärken, die abhängig sind von den Stärken der Hohlkammerplatten, die es in Ausführungen zu 6 mm und 10 mm gibt. Kleinere Gewächshäuser im Hobbybereich haben meistens nur eine Stärke von 6 mm.

Hohlkammerplatten – vielseitig einsetzbar

Hohlkammerplatten können für viele verschiedene Dinge im Garten genutzt werden. Mit Hohlkammerplatten kann man Wintergärten gestalten, Carport Dächer bauen, Terrassen überdachen oder für Gewächshäuser nutzen.

Hohlkammerplatten werden sehr gern gebraucht, da sie aus einem bruch und schlagfesten Polycarbonat hergestellt sind, das sich schnell und einfach verarbeiten lässt. Hohlkammerplatten sind in unterschiedlichen Stärken zu kaufen.

Sie fangen an bei 6 mm und hören auf bei 25 mm Stärke. Je nach den Einsatzgebieten benötigt man unterschiedliche Stärken der Platten.

Für den Bau eines Gewächshauses im Garten benötigt der Hobby Gärtner Hohlkammerplatten der Stärke 6 bis 10 mm. Diese Platten sind sehr leicht und trotzdem kann man mit ihnen den gewünschten Treibhauseffekt erreichen.

Gewächshaus Folie – die Sommergewächshäuser

Gewächshäuser gibt es in den unterschiedlichsten Materialien, sei es Glas, Kunststoff oder auch Folie.

Gewächshäuser aus Folie werden oft von dem Hobbygärtner im Winter wieder abgebaut und eingelagert. Das wird gemacht damit keine Schäden durch die Wetterbedingungen an die Folie gelangen. So wird die Folie entfernt und es stehen nur noch die Grundgerüste in den Gärten. Erst im Frühjahr erwachen die Gewächshäuser aus Folie wieder zum Leben.

Ein Foliengewächshaus selbst zu bauen ist in der Regel nicht so schwierig. Entweder man zimmert sich selbst ein Gestell aus Holz zusammen oder nutzt ein Gerüst aus Metall. Das hängt ganz vom handwerklichen Geschick des Gärtners ab. Ein solches Gewächshaus sollte aber in keinem Fall direkt auf den Boden gestellt werden, sondern auf Stein, um ein schnelles verfaulen oder verrosten des Grundgerüstes zu verhindern.

Für die Folienbedeckung eines solchen Gewächshauses eignet sich besonders Gewebefolie. Sie ist Gewebeverstärkt und hält somit besser. Der Lichteinfluss ist zwar weniger geworden, zu der sonst sehr dünnen Folie, aber reißt dafür auch nicht so schnell. Selbstverständlich ist sie auch etwas teurer als die dünne Folie. Die Tür sollte nicht auf der Windseite des Gewächshauses sein, da mit Öffnen der Tür sonst sehr viel kalte Luft herein käme und die Pflanzen im schlimmsten Fall sogar verfrieren können.

Gewächshaus Glas – die beliebte Variante des Gewächshauses

Sehr beliebt unter den Gewächshäusern sind die Gewächshäuser aus Glas.

Es gibt sie in den verschiedensten Größen und Varianten. Gewächshäuser aus Glas kann man aufstellen um darin Obst anzupflanzen. Zu diesem Zweck muss man aber auch in ihm stehen können. Also braucht man hier ein größeres Gewächshaus.

Sich für ein Gewächshaus aus Glas zu entscheiden ist von einigen Punkten abhängig. Da ist der erste Kritikpunkt der Platz, den man zur Verfügung hat. Der zweite Punkt ist das Geld, welches man für ein Glas Gewächshaus ausgeben müsste. Hier muss ein Hobby Gärtner schon einmal mit Ausgaben um die 1000 Euro rechnen, dafür hält es aber auch länger als andere Gewächshäuser.

Gewächshäuser aus Glas sind sehr robust. Es können keine Teile verrosten oder verfaulen, wie bei einem Gewächshaus aus Holz. In einem Gewächshaus aus Glas kann man auch die Temperatur besser regeln und erzielt so bessere Ernte oder Zuchtergebnisse. Kaufen kann man ein Glas Gewächshaus in einem Bausatz, welcher dann noch selbst aufgebaut werden muss. Für einen Aufpreis bieten einige Anbieter den Aufbau mit an.

Tropfbewässerung im Gewächshaus

Im Gegensatz zum Gießen werden bei der Tropfbewässerung den Pflanzen nur die Menge Wasser zugeführt, die sie zum optimalen Wachstum braucht.

Verhindert wird hierdurch die Wurzelfäule der Pflanzen.

Außerdem wird Wasser eingespart. Die Tropfbewässerung leitet ausgehend von einem Behälter das Wasser über Schläuche in Tropfer, die das Wasser an die trockene Erde abgeben.

Es gibt Tropfbewässserungen im Handel bei denen die abgegebene Wassermenge über den Tropfer voreingestellt werden kann; denn ein Kaktus braucht weniger Wasser als ein Oleander.

Die Einstellmengen reichen von 1,5 cl bis 1,5 Liter am Tag. Sollte das nicht ausreichen kann eine Pflanze auch über mehrere  Schläuche mit Wasser versorgt werden.

Die Anzahl der mitgelieferten Schläuche und Tropfer beeinflußt den Preis. Außerdem wird ein Wasserbehälter mitgeliefert, der auf dem Kopf stehend das Wasser durch sein Eigengewicht in die Schläuche laufen lässt.

Die Größe des Behälters und die Menge der Pflanzen ist entscheidend für die Länge der Bewässerungsdauer. Dies ist besonders im Sommer wichtig, wenn der Gartenhobbyist mal ein paar Tage Urlaub machen möchte.

Statt des mitgelieferten Behälters kann dann auch schon mal eine Kinderbadewanne als Behälter fungieren.

Das ganze System arbeitet ökologisch ohne Strom- und Wasseranschluss.