Archiv für März 2010
Aluminium Gewächshaus
Die wohl am meisten verbreiteten Gewächshäuser im Hobby- und Kleingärtnerbereich sind Gewächshäuser aus einem Aluminiumrahmen, der mit Doppelstegplatten bestückt ist.
Die Teile werden in der Regel als Bausätze geliefert und vom Gartenbesitzer montiert.
Aluminiumgewächshäuser mit ihren silbernen Rahmen sind in den Gärten weit verbreitet. Sehr schön sehen Aluminiumgewächshäuser auch mit farbigem Rahmen aus.
Naheliegend für den Gartenbereich sind grüne Rahmen.
Die Gewächshäuser haben in der Regel ein nach oben zu öffnendes Dachkippfenster zur Entlüftung bei heißem Wetter und eine Eingangstür.
Beim Aufbau ist auf das Fundament besonders zu achten, damit das Gewächshaus auch hinterher gerade steht und die Tür richtig schließt.
Entweder der Gartenbesitzer fertigt ein Betonfundament an auf welches das Gewächshaus aufgebaut wird, oder er kauft gleich ein Aluminiumfundament passend zu Gewächshaus mit.
Aluminiumgewächshäuser haben eine sehr lange Lebensdauer, da Aluminium nicht rostet. Es ist leicht und trotzdem stabil.
Im Handel sind Aluminiumgewächshäuser in verschiedenen Größen, die sich nach der Grundfläche in Quadratmeter richten.
Bevor man sich ein Gewächshaus zulegt, sollte man bei der Baubehörde anfragen bis zu welcher Quadratmeterzahl keine Baugenehmigung notwendig ist.
Mini Gewächshaus – die kleine Alternative zur Blumenzucht
Ein Mini Gewächshaus ist ein kleines Gewächshaus in dem Keimlinge zum späteren Verpflanzen gezogen werden.
Ein Mini Gewächshaus hat einen lichtdurchlässigen Deckel und eine mit Erde gefüllte Bodenschale. Das Prinzip für das Mini Gewächshaus beruht auf dem Treibhauseffekt.
Die Sonne, die in das Mini Gewächshaus strahlt, erzeugt Wärme. Diese kann durch den Deckel nicht entweichen und es entsteht durch die Feuchtigkeit im Boden eine feuchte Wärme, wie sie für die Zucht von Pflanzen benötigt wird.
In einem Mini Gewächshaus kann es aber durch zu starke Bestrahlung auch zu Überhitzungen kommen. Hiefür wird ein kleines Fenster eingebaut, durch das bei einigen Produkten die Temperatur geregelt werden kann.
In einem Mini Gewächshaus verwendet man am Besten nährstoffarme Erde. Durch diese Erde müssen die Pflanzen selbst gute Wurzeln bilden.
Den Deckel des Mini Gewächshaus des öfteren zu öffnen ist zu vermeiden, da sonst zu starke Temperaturschwankungen auftreten können und die jungen Pflanzen schaden nehmen könnten.
Frühbeetkasten – die Vorzuchtstation für Pflanzen
Viele Menschen haben einen Garten und möchten in diesem auch Blumen anpflanzen.
Somit werden einige dieser Menschen zu Hobbygärtnern, die sogar eigene Anbauten und Züchtungen machen möchten. Zu diesem Zweck legen sie sich einen Frühbeetkasten an.
In einem Frühbeetkasten kann man Samen aussäen und somit schon mit der Zucht anfangen, bevor die Gartensaison überhaupt beginnt.
Oftmals wird ein Frühbeetkasten selbst gebaut, mit einfachen Dachlatten und einer alten Fensterscheibe. Somit entsteht ein Treibhausklima in dem Frühbeetkasten und Gemüse wie Bohnen, Erbsen, Möhren oder Salat geht schneller auf und kann auch somit besser gedeihen.
Oftmals sind Gemüse oder Salate, die im Frühbeetkasten gezogen wurden einige Wochen früher bereit geerntet zu werden.
Auch Blumen können im Frühbeetkasten so vorgezogen werden. Hierzu wird von einigen Gärtnern Pferdemist in den Frühbeetkasten geschichtet. Dies ist ein Dünger für die kleinen Pflanzen, somit wachsen sie wesentlich besser. Auch Küchengewürze wachsen im Frühbeetkasten das ganze Jahr über.
Ein Frühbeetkasten lohnt sich in jedem Fall für einen Hobbygärtner, der es liebt seine eigenen Pflanzen zu züchten.
Balkongewächshaus – die leichte Art Gemüse anzupflanzen
Ein Balkongewächshaus bietet einem Hobbygärtner die Gelegenheit, auch auf kleinstem Raum Pflanzen zu züchten, oder gar Gemüse anzubauen.
Das Balkongewächshaus ist so konstruiert, dass es bequem auch auf dem kleinsten Balkon Platz findet.
Hier können Pflanzen bereits vor einer Freifluftsaison angebaut werden, oder Setzlinge gezüchtet werden. Die Blumen oder Gemüsepflanzen sind in einem Balkongewächshaus vor Schädlingen geschützt und das Wachstum wird positiv beeinflusst.
Damit das Balkongewächshaus auf dem Balkon einen sicheren Stand hat, wird es mit Winkeln in der Wand verschraubt. Die gekauften Gewächshäuser besitzen in den meisten Fällen einen Rahmen aus Aluminium und widerstandsfähige und wetterfeste Kunststoff Scheiben.
Dadurch dass es sich um sehr leichte Materialien handelt ist das Gesamtgewicht des Gewächshauses sehr gering. Für die Anschaffung eines Balkongewächshaus müssen schon ein paar hundert Euro einkalkuliert werden.
In den Frühjahrsmonaten gibt es oft Angebote verschiedener Hersteller, die damit Hobbygärtner einen Anreiz bieten wollen, sich der Pflanzenzucht zu widmen.
In einem Balkongewächshaus werden kleine Regale aufgestellt, in denen die Blumentöpfe mit den kleinen Pflanzen aufgereiht werden. So hat der Gärtner eine optimale Platznutzung auf dem kleinen Raum des Gewächshauses.
Positiv für ein Balkongewächshaus ist also, dass man Stecklinge anzüchten kann, Balkonpflanzen zum Überwintern unterbringen kann und sogar die Möglichkeit hat eigenes Gemüse anzubauen.
Tomatengewächshaus – die Zuchtstation für eigene Tomaten
Tomaten können zu starke Sonnenbestrahlung genauso wenig vertragen wie extreme Nässe.
Darum empfiehlt es sich diese empfindlichen Pflanzen in einem Tomatengewächshaus aufzuziehen. Sollte man die Tomaten in freier Natur in einen Blumentopf pflanzen, so ist die Gefahr eines Krankheitsbefalls sehr leicht gegeben.
In einem Tomatengewächshaus herrscht ein leicht feuchtes Klima, in dem die Pflanzen hervorragend wachsen und gedeihen. Es sollte auch immer darauf geachtet werden, das nur der Boden befeuchtet wird und nicht die ganze Pflanze. Hierzu ist Regenwasser am besten geeignet.
Um Tomaten vor übermäßigem Wassereinfall zu schützen empfiehlt sich ein Tomatengewächshaus. Dieses gibt es in Baumärkten mit Gartenabteilung oder im Gärtnerbedarf zu kaufen. Auch über das Internet kann man ein Tomatengewächshaus erwerben.
Ein Tomatengewächshaus ist in jedem Fall für den Tomatenanbau zu empfehlen. Hier hat man die Garantie eine hervorragende eigene Ernte zu bekommen.
Die Tomaten wachsen schneller und die Ernte kann früher beginnen. Im Herbst sind die Pflanzen länger gegen die Witterung geschützt wodurch die Tomaten dann auch länger reifen können.
Ein Tomatengewächshaus erweitert somit die Erntephase und trägt so zu einem höheren Ertrag bei.
Außerdem leidet das Gärtnerherz nicht so, wenn die Pflanzen durch zuviel Wasser und Kälte vorzeitig verkümmern.
Anlehngewächshaus – auch als kleiner Wintergarten zu nutzen
Ein Anlehngewächshaus ist ein Haus, das direkt an ein Einfamilienhaus gebaut wird. Es besteht aus einer wärme isolierenden Verglasung, die mit Metallleisten verbunden sind. In einem Anlehngewächshaus ist auch im Winter eine Sommeratmosphäre. Ein Anlehngewächshaus wird nicht nur für Blumen genutzt, sondern bietet auch dem Menschen einen sehr schönen Platz sich einmal zu entspannen. Die Wärme in diesem Gewächshaus verbunden mit dem Lichteinfluss, lassen alle trüben Gedanken verfliegen und ein Gefühl der Wärme einziehen.
In erster Linie bietet das Anlehngewächshaus aber den Pflanzen eine Unterkunft. Hier können die Blumen untergestellt werden, die im Winter in freier Natur verfrieren würden. Auch außergewöhnliche Pflanzen, die eine gleich bleibende Temperatur und keinerlei Wind abbekommen dürfen, können in einem Anlehngewächshaus deponiert und sogar gezüchtet werden.
Die starke Aluminium Konstruktion eines solchen Gewächshauses bietet auch jedem Sturm „die Stirn“. Sie ist fest mit der Wand des Hauses verankert. Durch die speziellen Dichtungen, die aus einem starken Gummi bestehen, kann auch von außen keine unnötige Kälte in das Gewächshaus eindringen.
Zwischen den Aluminium Balken befindet sich ein bruchfestes Glas, welches auch einem Hagelschauer standhält.
Gewächshaus Frostwächter
Wer seine Pflanzen im Gewächshaus gegen Frost sicher schützen will, der benötigt einen Frostwächter, der bei niedrigen Temperaturen über ein Thermostat geregelt sich automatisch einschaltet.
Frostwächter gibt es mit verschiedenen Energiequellen.
Elektrische Frostwächter
Elektrische Frostwächter sind zwar bequem, wenn man einen Stromanschluss im Gewächshaus hat. Der Energieverbrauch ist jedoch sehr hoch, wenn keine zusätzlichen Isolierungsmaßnahmen wie Noppenfolien verwendet werden. Elektrische Frostwächter schalten sich automatisch ein und aus.
Gasfrostwächter
Gasfrostwächter auf Propangasbasis benötigen keinen Stromanschluss. Man muss jedoch die Propangasflaschen regelmäßig besorgen, einbauen und überwachen. Propangasfrostwächter müssen manuell gestartet werden.
Je nach Gewächshausgröße müssen die Geräte eine ausreichende Leistung bieten. Kleine Hobbygewächshäuser können mit Frostwächtern beheizt werden, die ca. 80 € im Handel kosten.
Größere Frostwächter können schnell mehrere hundert Euro kosten.
Großgewächshäuser zur industriellen Produktion benötigen Hochleistungsheizkanonen.
